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Ein neuer Schutzschild gegen Ransomware in der Ära der künstlichen Intelligenz

Cyber-Attacken sind heute härter, schneller und werden zunehmend von künstlicher Intelligenz gesteuert. Ransomware ist nicht mehr nur ein Randproblem. Es ist ein riesiger Wirtschaftszweig, der täglich Krankenhäuser, Büros, Fabriken und Tech-Giganten lahmlegt. Auf der anderen Seite stehen Unternehmen, die darum kämpfen, aufzuholen. Aber oft mit erheblichen Verzögerungen. Viele werden schließlich erkennen, dass ihre größte Waffe nicht eine Firewall oder ein Antivirusprogramm ist, sondern die Fähigkeit, Daten schnell und zuverlässig wiederherzustellen.

Hier setzt Veeam mit der Veeam Data Platform v13 an, die von Sicherheitsexperten als die bisher größte Veränderung in der Datensicherheit angesehen und von Technologieportalen als „bahnbrechende Lösung“ bezeichnet wird. Die neue Version der Veeam Data Platform, der mehr als eine halbe Million Kunden weltweit vertrauen, kombiniert traditionelle Backup-Zuverlässigkeit mit moderner künstlicher Intelligenz, schneller Datenwiederherstellung und Sicherheitsfunktionen, die bisher vor allem in speziellen Sicherheitstools zum Einsatz kamen.

Cyber-Realität 2026: Angreifer mit KI, Verteidiger mit ausgelaugten Teams

Das Jahr 2026 steht an der Schwelle zum technologischen Wandel. Angreifer nutzen generative KI-Modelle, um unabhängig Passwörter zu testen, Phishing-Kampagnen zu debuggen oder bösartigen Code in legitimen Prozessen zu verstecken. Gleichzeitig kämpfen Unternehmen mit einem Mangel an Sicherheitsexperten und der zunehmenden Komplexität der Infrastrukturen.

„Bei der Cyberabwehr müssen wir zu 100 Prozent kugelsicher sein. Angreifer müssen nur einmal erfolgreich sein“, sagt Joe Moffitt, technischer Chefarchitekt bei Darktrace, einem führenden britischen Unternehmen, das sich auf Cybersicherheit spezialisiert hat. Deshalb baut Veeam seine neueste Plattform auf einer völlig neuen Philosophie auf: Der Schutz der Daten muss so intelligent sein wie die Angriffe, die sie zu zerstören versuchen.

Wenn ein Backup nicht ausreicht, kommen KI und Forensik ins Spiel

Der größte Star der gesamten Version ist der neue Recon Scanner 3.0. In der Praxis ist er ein „digitaler Wächter“, der überwacht, was in der IT-Umgebung passiert und sofort Alarm schlägt, wenn etwas Verdächtiges passiert. Ob es sich um Versuche handelt, Passwörter zu knacken, unerwartete Dateiänderungen oder seltsame Netzwerkverbindungen.

Die Technologie übernimmt nicht nur die passive Berichterstattung. Sie fasst alle erkannten Ereignisse an einem Ort zusammen, stuft sie nach Schweregrad ein und fügt eine Erklärung hinzu, was wahrscheinlich im System passiert. Für Unternehmen bedeutet dies weniger Chaos und schnellere Entscheidungsfindung.

Auch die Unterdrückungsregeln sind neu, um „Lärm“ zu eliminieren und es den Teams zu ermöglichen, sich auf die Bedrohungen zu konzentrieren. Auf die, die wirklich wichtig sind. Dies schützt die Plattform nicht nur vor Angriffen, sondern auch vor Alarmmüdigkeit – eines der größten Probleme, mit denen SOC-Teams heute konfrontiert sind.

Recon Scanner 3.0 ist außerdem tief in andere Tools im Veeam-Ökosystem integriert. Über Veeam ONE Threat Center erhalten Administratoren eine klare Visualisierung von Vorfällen und Echtzeitanalysen. Noch wichtiger ist die Integration mit Microsoft Sentinel, bei der Signale von Recon Scanner mit Daten aus den anderen Sicherheitssystemen des Unternehmens kombiniert werden. Das Ergebnis ist eine einheitliche Erkennung, Untersuchung und Reaktion.

Unter der Haube läuft eine umfangreiche forensische Analyse. Recon Scanner sammelt technische Daten aus der geschützten Infrastruktur und ordnet sie dem MITRE ATT&CK-Framework zu. Dadurch erhalten die Teams einen unvergleichlichen Kontext: Sie wissen genau, welche Art von Angriff stattfindet, welche Techniken der Angreifer verwendet und welche Schritte wahrscheinlich folgen werden. Bislang konnten Unternehmen diesen Einblick nur mit teuren, spezialisierten Sicherheitstools gewinnen.

Künstliche Intelligenz an vorderster Front

Der neue Malware Analysis AI Agent fungiert als intelligenter Sauberkeits-Checker für Backups. Bei der Wiederherstellung von Systemen kann er das Dateiverhalten analysieren, nach Kompromittierungen suchen und Sie warnen, wenn versteckter bösartiger Code in die Produktion gelangt sein könnte. Auf diese Weise löst das System ein Problem, das Unternehmen seit Jahren plagt: „Was, wenn wir ein Backup wiederherstellen, das bereits infiziert ist?“

Die KI bietet spezifische Empfehlungen für Abhilfemaßnahmen, wodurch der Wiederherstellungsprozess schneller und viel sicherer wird. Unveränderliche Backups waren bisher eine optionale Funktion. In v13 werden sie zur Standardeinstellung. Ransomware kann somit keine Wiederherstellungspunkte überschreiben oder löschen, was in der Praxis bedeutet, dass ein Unternehmen selbst nach dem schlimmsten Angriff wieder auferstehen kann.

Dieser Schritt ist eine klare Reaktion auf den Trend, dass Angreifer es auch auf Backup-Speicher abgesehen haben.

Wiederherstellung der Cloud-Geschwindigkeit und Unterstützung für neue Hypervisoren

Ein weiterer wichtiger Vorteil ist die Möglichkeit, wichtige Systeme direkt in der Microsoft Azure-Umgebung wiederherzustellen. Für Unternehmen bedeutet dies, dass ihre internen Server bei Problemen im Handumdrehen wieder in der Cloud laufen können. Und zwar in einem so genannten „Reinraum“, in dem sichergestellt werden kann, dass die wiederhergestellten Daten sicher sind. Dies ist besonders wichtig für Branchen, in denen Ausfallzeiten Tausende von Euro pro Minute kosten.

In der neuen Version erweitert Veeam die Unterstützung für Virtualisierungsplattformen wie Scale Computing HyperCore, und 2026 werden weitere folgen, z.B. Virtualisierung auf Basis von OpenShift.
Die Plattform erweitert jedoch bereits die Unterstützung für andere Hypervisoren wie HPE Morpheus VM Essentials, Citrix XenServer und XCP-ng und deckt damit eine noch breitere Palette von Infrastrukturen ab.

Ein weiterer wichtiger Schritt ist die Einführung einer universellen API, die die einfache Integration eines beliebigen Hypervisors ermöglicht. Einfach ausgedrückt: Unternehmen werden nicht mehr so leicht an eine bestimmte Technologie gebunden sein. Dies ist ein großer Vorteil für Unternehmen, die die Freiheit haben wollen, ihre Infrastruktur zu erneuern.

„Während sich Unternehmen von älteren Hypervisoren verabschieden, fordern sie eine autonomere Infrastruktur ohne Kompromisse. Die Zusammenarbeit zwischen Scale Computing und Veeam macht dies endlich möglich“, sagt Craig Theriac von Scale Computing, einem US-Technologieunternehmen, das sich auf Edge Computing, Virtualisierung und hyperkonvergente Lösungen spezialisiert hat.

Neue Einrichtung und Webkonsole: weniger Aufwand für Administratoren

Für Unternehmen, die sich nicht mit Hunderten von Setups herumschlagen wollen, hat Veeam auch eine neue Linux-Software-Appliance vorbereitet. Sie lässt sich in wenigen Minuten einrichten, wird automatisch aktualisiert und unterstützt in der neuen Version Hochverfügbarkeit. Gleichzeitig hat Veeam eine völlig neu gestaltete Webkonsole eingeführt, die wie eine moderne Cloud-Anwendung aussieht. Intuitiv, schnell und auch für weniger erfahrene Administratoren geeignet.

Dies ist eine klare Geste zur Vereinfachung der Abläufe.

Vision: eine einheitliche Plattform für Daten und KI

Anand Eswaran, CEO von Veeam, sieht v13 als einen Meilenstein, der die Zukunft des Unternehmens und des Marktes verändert. „Mit Veeam Data Platform v13 setzen wir den Standard für die Ausfallsicherheit von Daten neu. Wir geben Unternehmen die Intelligenz, Automatisierung und Flexibilität, um Cyberangriffe zu überwinden und ohne Angst innovativ zu sein. Es ist die technische Grundlage für das nächste Kapitel: eine einheitliche Plattform für Daten und KI.“

Was bedeutet das für Unternehmen? Weniger Stress, weniger Zwischenfälle, schnellere Wiederherstellung und eine viel höhere Wahrscheinlichkeit, dass ein Angriff nicht das Ende des Unternehmens bedeutet. Aus diesem Grund bezeichnen viele Unternehmen v13 als „die wichtigste Veeam-Version seit einem Jahrzehnt“. Nicht, weil es ein paar zusätzliche Funktionen bringt, sondern weil es den gesamten Ansatz der Datensicherung in einer Zeit, in der herkömmliche Tools nicht mehr ausreichen, neu definiert.

Veröffentlicht: 16. Dezember 2025

Boris Mittelmann

North | Eastern Europe Veeam Software

Dieser Artikel ist Teil des Magazins Nr.

Veröffentlicht: 16. Dezember 2025

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